Die Weihnachtsferien kommen jedes Jahr wie ein kurzer Atemzug zwischen zwei langen Semestern. Plötzlich ist es ruhig. Keine Deadlines, die im Nacken sitzen. Kein Wecker, der zum dritten Mal vor der 9:00 Uhr Vorlesung schlummern darf. Und trotzdem schaffen wir es erstaunlich oft, diese Pause vollzustopfen, mit Terminen, Erwartungen und dem Anspruch, „alles nachzuholen“, was im Semester liegen geblieben ist. Die freie Zeit soll sich leicht anfühlen, doch oft fühlt sie sich eher an wie ein dicht gepackter Koffer. Man bekommt ihn zu, aber er droht die ganze Zeit zu platzen.
Langsamkeit als Luxus
Erholung beginnt selten damit, dass man viel macht. Sie beginnt damit, dass man sich erlaubt, weniger zu müssen. Weihnachten bringt dafür den perfekten Rahmen mit. Gedimmte Lichter, warme Zimmer, kalte Luft draußen. Die Welt dreht sich gefühlt ein bisschen langsamer, und genau in diesem Tempo liegt die Chance.
Manchmal reicht ein Morgen ohne Plan – lange schlafen, ohne schlechtes Gewissen. Oder etwa ein Kaffee, der nicht zwischen zwei Vorlesungen getrunken wird, sondern am Fenster, während man in Ruhe nach draußen sieht. Ein Buch, das man im Semester vielleicht nie aufklappt, ein Gespräch, das nicht zwischen Tür und Angel stattfindet. Kleine Dinge, die im vollen Alltag wie Luxus wirken. Durchatmen.
Wer wirklich „rechargen“ will, braucht außerdem Abstand, nicht nur von Aufgaben, sondern auch von ständigen Reizen. Das Handy weglegen, zumindest für ein paar Stunden. Spaziergänge machen, auch wenn es draußen kalt ist. Orte aufsuchen, die Ruhe ausstrahlen: ein Café, ein Museum, oder einfach das eigene Bett, in dem man sich wohl fühlt. Erholung beginnt selten damit, dass man viel macht. Sie beginnt damit, dass man sich erlaubt, weniger zu müssen. Weihnachten bringt dafür den perfekten Rahmen mit. Gedimmte Lichter, warme Zimmer, kalte Luft draußen. Die Welt dreht sich gefühlt ein bisschen langsamer, und genau in diesem Tempo liegt die Chance.
Manchmal reicht ein Morgen ohne Plan – lange schlafen, ohne schlechtes Gewissen. Oder etwa ein Kaffee, der nicht zwischen zwei Vorlesungen getrunken wird, sondern am Fenster, während man in Ruhe nach draußen sieht. Ein Buch, das man im Semester vielleicht nie aufklappt, ein Gespräch, das nicht zwischen Tür und Angel stattfindet. Kleine Dinge, die im vollen Alltag wie Luxus wirken. Durchatmen.
Wer wirklich „rechargen“ will, braucht außerdem Abstand, nicht nur von Aufgaben, sondern auch von ständigen Reizen. Das Handy weglegen, zumindest für ein paar Stunden. Spaziergänge machen, auch wenn es draußen kalt ist. Orte aufsuchen, die Ruhe ausstrahlen: ein Café, ein Museum, oder einfach das eigene Bett, in dem man sich wohl fühlt.
Zusammen Kraft tanken
Auch Gemeinschaft kann Kraft geben. Nicht (nur) die Familien-Pflichtbesuche, die jedes Jahr im Kalender stehen, sondern die Menschen, bei denen man sofort loslässt, sobald man durch die Tür kommt. Zusammen kochen, Spiele spielen, lachen oder auch einfach zusammen schweigen. All das lädt auf, ohne dass man es merkt.
Und irgendwann, mitten in dieser Pause, passiert es fast von selbst. Die Gedanken werden leiser. Der Kopf klarer. Die Schultern sinken ein Stück tiefer. Man fühlt sich wieder wie jemand, der nicht nur funktioniert, sondern lebt.
Ruhiger ins neue Jahr
Die Weihnachtsferien sind kein Wettbewerb in Produktivität. Sie sind ein Zwischenraum. Ein sanftes Reset. Und vielleicht ist es genau das, was man nach einem dichten, schnellen Semester am meisten brauchen. Ein paar Tage, an denen nichts glänzen muss. Nicht der Baum, nicht der Feed, nicht man selbst. Wenn man sich erlaubt, diese Zeit nicht vollzustopfen, sondern zu spüren, dann lädt man wirklich auf. Und geht ins neue Jahr nicht überdreht und überfordert, sondern ruhig, klar und ein Stück mehr bei sich selbst.